Teesorten - Tee trinken

Tee ist immer ein Genuss

Tee geht um die Welt und tut jedem gut

Tee ist eines der vielseitigsten und schmackhaftesten Getränke überhaupt. Allein die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen dürften für jeden Menschen das passende Odeur bieten, der regelmäßig Flüssigkeit zu sich nimmt. Und das sind nun einmal alle Menschen. Fruchtige und erdige Geschmacksrichtungen gehören ebenso dazu, wie neutrale, kräftigere oder würzige Aromen. Kein Wunder also, dass sich Tee seit mittlerweile ca. 5000 Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut. Zu den größten Produzenten von Tee zählen China und Indien sowie Kenia und Sri Lanka. Der größte Teekonsum im Kilo-Bereich pro Bewohner und Jahr ist hingegen außerhalb der Produktions-Länder in England, Irland und Neuseeland zu verzeichnen. Deutschland liegt mit ca. 700 Gramm im Durchschnitt immerhin noch vor der Schweiz und Österreich mit jeweils ca. 350 Gramm pro Einwohner.

Die Kultur des Tees

Die ursprünglichste Teekultur geht zurück auf die asiatischen Gebräuche in China, Japan und Tibet. Bereits ca. 2780 v. Chr. entdeckten die Chinesen beim Aufbrühen von Kräutern und Wurzeln sowie sonstigen Pflanzenteilen die belebende Eigenschaft von Tee. Erst ungefähr 3,5 Jahrtausende später folgte Japan, allerdings wurde der Tee dort zunächst als Medizin angewandt. Weitere zwei Jahrzehnte hat es gedauert, bis die wohl tuende Wirkung von Tee in Tibet entdeckt wurde. Noch heute gilt dieses Aufgussgetränk für die Tibeter als Zeichen von Freundschaft und Verehrung, für Reinheit und das Glück. In Europa hielt der Tee erst im 17. Jahrhundert Einzug. Hier haben sich insbesondere die britische und die ostfriesische Tee-Kultur durchgesetzt. Je nach Ernte-Zeit und -Verarbeitung entwickeln sich verschiedene Intensitäten im Tee.

Die Arten- und Geschmacksvielfalt von Tee

Zu den bekanntesten Tee-Arten gehören Grüner, Weißer, Gelber und Schwarzer Tee, sowie Oolong und Pu-erh-cha. Diese Tees werden aus den Blättern, den Knospen sowie Blüten und Stängeln der Teepflanze gewonnen. Allen Teesorten gemeinsam ist, dass sie Koffein enthalten, was je nach Wirkzeit den tendenziell belebenden Effekt, möglicherweise aber auch einen bitteren Geschmack zur Folge hat. Wer lieber auf Koffein verzichten möchte, bedient sich beim Rotbusch-Tee, auch Rooibostee. In dieser Teesorte sind zudem weniger Gerbstoffe enthalten, was einen bitteren Geschmack selbst nach längerem Ziehen des Tees verhindert. Auch Schlaflosigkeit muss nach dem Genuss von Rooibostee nicht befürchtet werden. Zudem enthält er neben Kalium, Kalzium und Magnesium auch Fluor, Kupfer und Mangan sowie Eisen, Natrium, Zink und zahlreiche ätherische Öle. Rotbuschtee wird exklusiv in der Nähe von Kapstadt angebaut und von Südafrika in ca. 140 Länder exportiert. Er ist in den Geschmacksrichtungen der altbekannten Tee-Sorten, als auch mit zahlreichen Aromen verfeinert zu erhalten.


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